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Als Gesamtausgabe mit Illuistrationen erhältlich

Das Reich der vergessenen Worte erhaltet ihr auch als Gesamtausgabe mit kunstvollem Cover und Illustrationen.


Band 2 nun überall erhältlich, wo es Hörbücher gibt. Désirée Singson leiht Ivy erneut ihre Stimme und und nimmt euch ein letztes Mal mit in die träumende Welt.


Ab sofort: Das Reich der vergessenen Worte 1 auch als Hörbuch. Lasst euch von der zauberhaften Désirée Singson mit Ivy nach Lunaris entführen.

Ab sofort "Das Reich der vergessenen Worte 2" exklusiv auf Amazon erhältlich.


 "Sei mutig, Wandler und lausche deinen Träumen, denn nur den mutigen Träumern kann gelingen, was sonst niemand vermag." 

 Nach dem verhängnisvollen Foto ist Ivys Leben nicht mehr wie zuvor und sie muss Bloomshire – und damit Jasper verlassen.
Zu allem Übel fahren ihre Gefühle auch noch Achterbahn, denn ausgerechnet sie musste sich in zwei Typen gleichzeitig verlieben. Dazu gilt es herauszufinden, wie sie die verlorenen Bücher aus dem weißen Palast befreien kann und sie hat versprochen ihrer Freundin Laveni zu helfen, dem Rätsel der verschwundenen Feen auf die Spur zu kommen.
Aus dem Vorhaben wird jedoch schnell mehr, als sie sich je hätte vorstellen können, denn ihre Rolle in der träumenden Welt verändert sich unvermutet. Ivy muss plötzlich versuchen, ihr Leben in der realen Welt neu zu ordnen, während sie in Lunaris unaufhaltsam ihrem Schicksal entgegensteuert.
Wird sie es schaffen, die Wahrheit zu enthüllen und kann ihr Herz sich überhaupt zwischen Jazz und Jasper entscheiden? Und welches Geheimnis umgibt Magnus, den weißen König? 


 

Welche Farbe wählst du? 

Die junge Ivaine Canterbury verbringt den Sommer bei ihrer Granny in Bloomshire, einem verschlafenen Ort irgendwo außerhalb Londons. Sie will für eine Weile ihrer Scheinwelt entfliehen, denn Ivy stammt aus einer wohlhabenden Familie und ist gezwungen, ein Leben zu führen, das ihrem eigentlichen Wesen so gar nicht entspricht. Im Anwesen ihrer unkonventionellen Großmutter macht sie jedoch schon bald eine unglaubliche Entdeckung: sie findet ein Buch, das es überhaupt nicht mehr geben sollte, denn lange vor ihrer Geburt sind sämtliche Bücher einfach aus der Welt verschwunden. Wohin wird sie dieser schicksalhafte Fund führen und was haben ein Junge namens Jazz sowie die Farben Schwarz und Weiß damit zu tun?

Leseprobe

PROLOG

 
 
Niemand weiß mehr genau, wann es geschah. Sie waren nicht plötzlich verschwunden, sondern haben sich einfach aus unserer Welt geschlichen. Lautlos. Heimlich. Ohne Vorwarnung.
 Heute existiert nicht ein einziges mehr und es gibt keine greifbare Erklärung dafür, wohin sie verschwunden sind und warum. Es scheint, als hätten sie sich einfach in Luft aufgelöst. 
 Zum Zeitpunkt meiner Geburt sprach schon niemand mehr davon. Die Menschen hatten sich irgendwann wohl einfach damit abgefunden und andere Wege gesucht, ihr Wissen zu erhalten.
 Manchmal hatte Granny mir von der Zeit vor der Auflösung erzählt. Die Auflösung. So nennen wir die Periode des Verschwindens heute. Es gibt natürlich noch immer einige Forscher, die versuchen, dieses Mysterium aufzuklären, doch mittlerweile glaubt niemand mehr daran, dass sie irgendwann zurückkommen. Eine Theorie besagt, dass es irgendwo noch ein Exemplar geben muss – das Mächtigste von allen. Wer es findet, soll in der Lage sein, all die anderen zurückzuholen. Doch das sind schließlich nur die verzweifelten Thesen einiger noch verzweifelterer Wissenschaftler und bis heute hat niemand je eine Spur gefunden. 
 Eigentlich sollte mich das Thema auch gar nicht interessieren, immerhin bin ich in der Welt aufgewachsen, wie sie heute ist. Doch schon als kleines Kind habe ich oft mit meiner Großmutter vor dem Kamin gesessen und ihren Geschichten gelauscht. Geschichten, die einst aufgeschrieben wurden, doch an die sich heute kaum mehr jemand erinnert. Geschichten, die mich immer wieder in ihren Bann zogen. Granny liebt es zu erzählen, wobei sie dies vor allem macht, um selbst nicht zu vergessen, denn das Vergessen scheint ihre größte Angst zu sein. Sie sagt immer, wenn wir uns an all die großen Abenteuer und Geschichten nicht mehr erinnern, verlieren wir uns irgendwann selbst. Denn es sind die Geschichten, mit denen wir träumen, mitfiebern, abtauchen und schließlich auch uns selbst finden können. 
 Auch, wenn ich die Welt vor der Auflösung nicht kenne, wäre es mein größter Wunsch, nur einmal zu sehen, wie es damals war. Einmal durch eine riesige Bibliothek zu laufen und all die Eindrücke selbst zu erleben, von denen mir stets nur erzählt wurde. 
 Doch das wird für immer nur ein Traum bleiben, denn es ist eben, wie es ist – ein Leben in der bücherlosen Welt.